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HSG ringt Dortmund mit 24:21 nieder

Blomberg. Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage ist gelungen. Im drittletzten Heimspiel der Saison hat sich Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe mit 24:21 (11:11) gegen Borussia Dortmund durchgesetzt. Am Ostersamstag bekamen 844 Zuschauer in der Sporthalle an der Ulmenallee nicht gerade einen sportlichen Leckerbissen zu sehen, denn beide Teams agierten phasenweise fahrig und produzierten eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Fehlern. Die Partie lebte bis kurz vor Schluss von der Spannung, denn keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Bis zum 21:21 war nicht klar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde. Doch auf der Zielgeraden bewiesen die Gastgeberinnen Nerven und schafften mit drei Toren in Folge einen viel umjubelten Heimerfolg. »Mit der ersten Hälfte war ich überhaupt nicht zufrieden, weil wir einfach zu viel zugelassen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann zwar deutlich steigern können, wir mussten uns aber irgendwie durchquälen. Es war leider kein schönes Handballspiel«, fasste HSG-Trainer Steffen Birkner die 60 Minuten zusammen. Dennoch gab es ein großes Lob für seine Schützlinge. »Nur 21 Gegentore zugelassen zu haben, ist echt super. Und dass wir uns über den Kampf den Sieg hart erarbeitet haben, stimmt mich glücklich. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment für die hervorragende Einstellung machen«, meinte Birkner. Eine glänzende Leistung lieferte Spielmacherin Silje Brøns Petersen ab, die mit neun Toren beste Werferin der Partie war und erheblichen Anteil am doppelten Punktgewinn hatte.

Die HSG Blomberg-Lippe bestreitet ihr nächstes Spiel am kommenden Sonntag, 28. April. Um 16 Uhr wird die Partie bei SV Union Halle-Neustadt angepfiffen. Das nächste Heimspiel wartet am 4. Mai auf die HSG-Fans. Gegner an der Ulmenallee wird dann Frisch Auf Göppingen sein.

HSG-Tore gegen Dortmund: Kira Schnack (1), Laura Rüffieux (2), Gisa Klaunig (3), Munia Smits (1), Tessa van Zijl (5), Kamila Kordovska (1), Angela Steenbakkers (1/1), Patricia Rodrigues (1), Silje Brøns Petersen (9).

 

Erwischte einen Sahne-Tag: Silje Brons Petersen. Foto: Brink-Medien/Mario Brink.