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HSG will gegen Halle-Neustadt einen Sieg zum Jahres-Abschluss

Zum letzten Spiel im Kalenderjahr 2018 erwartet Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe am morgigen Samstag, 29. Dezember, um 18 Uhr den Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt. Die »Wildcats« mussten in den ersten neun Bundesliga-Partien viel Lehrgeld zahlen und kommen als Tabellenletzter in die PHOENIX CONTACT arena nach Lemgo. Das Team von Trainerin Tanja Logvin hat zumeist deutliche Niederlagen eingesteckt. 295 Gegentreffer, zusammen mit dem VfL Oldenburg der schlechteste Wert aller 14 Teams, sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings ließ der Liga-Neuling aus Sachsen-Anhalt vor der Europameisterschafts-Pause aufhorchen. Beim Auswärtsspiel in Buxtehude durften die Logvin-Schützlinge ihren ersten Punktgewinn feiern (29:29). Ferner schafften die Spielerinnen um Top-Torschützin Mariana Ferreira Lopes den Einzug in das Viertelfinale des DHB-Pokals. Dank des knappen 30:29-Erfolges über den VfL Waiblingen ist das Final Four nun zum Greifen nahe. Jetzt müssen die »Wildcats« am 13. Januar vorheimischer Kulisse nur noch die Hürde Bayer Leverkusen überspringen und das Halbfinale wäre erreicht. »Mit Union Halle-Neustadt treffen wir auf einen Aufsteiger, den ich bereits mehrfach in dieser Saison gesehen habe. Unser Gegner verfügt über eine gute Qualität im 1:1-Spiel und ist ferner sehr kampfstark. Man konnte zudem beobachten, dass die Umstellung von zweiter zu erster Liga recht schwierig war. Der Punktgewinn in Buxtehude vor der Europameisterschafts-Pause hat aber auch gezeigt, dass mit Halle-Neustadt zu rechnen ist«, lautet die Einschätzung von Steffen Birkner. Auch die über weite Strecken ausgeglichene Partie gegen den Deutschen Meister THC am vergangenen Donnerstag (30:35) ist ein weiterer Fingerzeig, dass das Team aus Halle absolut konkurrenzfähig ist.

Der HSG-Coach und seine Schützlinge sind also gewarnt und werden den Gegner in keinem Fall unterschätzen. »In der Deckung dürfen wir keine Durchbruch-Räume zulassen und müssen die Zweikämpfe konsequent annehmen. Im Angriff wird viel davon abhängen, mit einer hohen Effektivität zu Werke zu gehen. Wenn wir geschlossen und als Kollektiv auftreten, sollten wir die Punkte für uns verbuchen können«, so Birkner weiter. In jedem Fall darf sich die HSG in der PHOENIX CONTACT arena einer großen Zuschauerkulisse sicher sein. 3.000 Karten sind bereits verkauft worden. Ob es den Nelkenstädterinnen gelingt, den eigenen Zuschauerrekord von 3.107 Besuchern zu knacken, wird sich dann am Spieltag zeigen. Die Abendkasse öffnet am Samstag bereits um 16 Uhr. Es werden noch genügend zusammenhängende Sitz- sowie Stehplätze für Kurzentschlossene zur Verfügung stehen.