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30:32 – Aufholjagd scheitert knapp

Blomberg. Im letzten Meisterschaftsspiel vor der Europameisterschafts-Pause hat sich Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe gegen das Starensemble der SG BBM Bietigheim achtbar aus der Affäre gezogen. Die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner unterlagen dem Deutschen Meister von 2017 nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 30:32 (11:18). Dabei sah es bis zur 25. Minute noch nach einem Debakel für die Gastgeberinnen aus. Wie das Kaninchen vor der Schlange agierten Franziska Müller und Co. im ersten Spielabschnitt. Folgerichtig lagen die Blombergerinnen vor 803 Zuschauern in der Sporthalle an der Ulmenallee mit 7:17 zurück. »Gegen einen übermächtigen Gegner haben wir einfach zu viele Fehler gemacht. Wir sind dann aber über den Kampf ins Spiel gekommen. Und wenn man am Ende des Tages 30 Tore gegen diese Top-Mannschaft erzielt, ist das bemerkenswert. Ich mache meinen Spielerinnen keinen Vorwurf, aber die Begegnung hat uns deutlich vor Augen geführt, dass wir weiter an unserer Konstanz arbeiten müssen«, resümierte Steffen Birkner nach der Partie. Der Blomberger Coach hat insbesondere nach dem Seitenwechsel viele gute Dinge gesehen, so dass alle Beteiligten mit einem guten Gefühl in die wettkampffreie Zeit gehen können. Für die HSG Blomberg-Lippe geht es erst am 27. Dezember weiter. Nach der Europameisterschafts-Pause müssen die Birkner-Frauen zunächst bei Borussia Dortmund antreten, ehe am 29. Dezember der »Winterball« gegen SV Union Halle-Neustadt in der Phoenix Contact-Arena in Lemgo steigt.

Tore für die HSG gegen Bietigheim: Laura Rüffieux (3), Gisa Klaunig (2), Franziska Müller (6/6), Munia Smits (1), Tess van Buren (1), Tessa van Zijl (1), Kathrin Pichlmeier (5), Kamila Kordovska (2), Angela Steenbakkers (1), Celine Michielsen (4), Silje Brøns Petersen (4/1).