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Larissa Petersen wirft HSG vorzeitig ins Achtelfinale

Jugendhandball: Auch beim Bundesliga-Heimspieltag bleibt Blombergs Weste unbefleckt

Blomberg. Auch der neue Modus mit Bundesligaspielen in Turnierform kann die weibliche A-Jugend der HSG Blomberg-Lippe nicht stoppen. Mit 10:0 Punkten haben sich die Mädels um André Fuhr und Björn Piontek gestern vor 150 Zuschauern vorzeitig fürs DM-Achtelfinale qualifiziert.

Eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch dafür fehlte nach dem 31:24 über die HSG Handewitt/Nord-Harrislee die Zeit. „Alle freuen sich auf die Weihnachtsferien“, meinte Fuhr, bevor er seine Schützlinge in alle Himmelsrichtungen verabschiedete. Lisa Picherer (Bayern), Larissa Petersen (Rathekau/Ostsee), Justin Bickel (Bodensee), Sabrina Romeike (Freiburg), Patricia Haider (München) und Denise Janda (Hessen) wurden von ihren Eltern abgeholt. Die bekamen die seltene Gelegenheit geboten, ihre Kinder mal in der Sporthalle an der Ulmenallee in Aktion zu sehen. „Dadurch, dass wir bereits als Gruppensieger feststehen, haben wir im Februar noch einmal eine Partie in Blomberg gegen Badenstedt. Als Gruppenzweiter wären dies unsere einzigen beiden Heimspiele in dieser Saison gewesen“, findet auch Fuhr den neuen Modus stark gewöhnungsbedürftig. Dass die HSG gegen die Füchse Berlin am Samstag mit 46:18 deklassierten, bezeichnete der HSG-Trainer aus sportlicher Sicht als eine „Katastrophe“.
Die Tore erzielten hierbei Janda (12/4), Bickel (8), Puls (7), Reiche, Rüffieux (je 5), Petersen (4), Ziegenbein (3), Haudrup und Nelissen (je 1).

Deutlich mehr gefordert wurde die HSG gestern Nachmittag von der HSG Handewitt/Nord-Harrislee, die bereits seit Freitag im Lipperland weilte und sich in der Jugendherberge in Detmold einquartiert hatte. Doch dank starker Abwehrarbeit und konzentriertem Aufbauspiel legten die Blombergerinnen über 5:0 und 12:4 mit dem 17:8 zur Pause den Grundstock für den letztlich ungefährdeten 31:24-Sieg.
Überragende Werferin mit 14/8 Toren war Larissa Petersen. Außerdem trafen Janda (5/1), Bickel (4), Rüffieux, Reiche (je 3), Nelissen und Haudrup (je 1). Zudem kamen Haider, Ziegenbein, Puls, Romeike und Picherer zum Einsatz. (jh)

Quelle:Lippische Landes-Zeitung