Bundesliga Spielberichte

HSG-Frauen verlieren trotz großen Kampfes

Smits_Xenia_THC1Blomberg. Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe hat im Hinspiel des Playoff-Viertelfinales gegen den Thüringer HC die erwartete Niederlage kassiert. Die HSG verlor das Duell mit dem Deutschen Meister vor heimischem Publikum mit 28:34 (16:19), lieferte aber eine gute Vorstellung ab.

Bis zur 18. Spielminute, als es 11:12 hieß, gelang es den Blombergerinnen sogar, die Partie vollkommen ausgeglichen zu gestalten. Dann setzte sich der THC aber auf 15:11 (23.) ab und führte zum Pausentee mit 19:16. In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeberinnen nie näher als auf drei Treffer Differenz an den Kontrahenten heran und unterlagen schlussendlich auch in der Höhe verdient mit 28:34.

»Meine Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft, zu keiner Zeit aufgegeben und ist da hingegangen, wo es richtig wehtut«, lobte HSG-Coach André Fuhr seine Farben. Sein Thüringer Pendant Herbert Müller sprach von »einem munteren Spielchen zweier Mannschaften, die mit offenem Visier gegeneinander angetreten sind« und zollte vor allen Dingen der zehnfachen Blomberger Torschützin Xenia Smits seinen Respekt (»Sie war überragend und ist eine Spielerin, der die Zukunft gehört.«)

Treffsicher zeigte sich neben Smits auch Angela Malestein (7/7). Im Gästelager wusste vor allen Dingen die Ex-Blombergerin Nadja Nadgornaja (8) zu überzeugen.

Thomas_THC
Xenia Smits war gegen den Thüringer HC mit zehn Treffern einmal mehr beste Blomberger Torschützin.