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32:28 – HSG tut sich gegen Bensheim schwer

Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe darf weiter von einem Europapokalplatz träumen. Das Team von Trainer André Fuhr gewann das Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach mit 32:28 (12:13). Allerdings taten sich Franziska Müller und Co. über weite Strecken der Partie schwer gegen einen mit lediglich neun Feldspielerinnen angetretenen Gegner. Der Aufsteiger aus Hessen bereitete den Gastgeberinnen mehr Probleme als gedacht und lag zur Pause sogar mit 13:12 in Führung. Entsprechend unzufrieden war der Blomberger Coach. »Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg. Wir haben insbesondere in der ersten Hälfte schlecht gespielt, waren nicht wirklich präsent und auch nicht bereit. In der Kabine habe ich mich dann aufgeregt, obwohl ich das eigentlich nicht mehr machen wollte. Die zweite Halbzeit war aber auch nicht wirklich gut. Am Ende zählen nur die Punkte«, resümierte André Fuhr. Lediglich mit dem Elan und Siegeswillen seiner Schützlinge war der 46-Jährige nach dem Seitenwechsel einverstanden. Ansonsten wollte Fuhr diese Partie schnell abhaken und den Fokus auf das anstehende Auswärtsspiel in Buxtehude richten. Den Grundstein zum Erfolg gegen Bensheim/Auerbach haben die Blombergerinnen direkt zu Beginn der zweiten dreißig Minuten gelegt. 881 Zuschauer in der Sporthalle an der Ulmenallee sahen, wie sich die Heimmannschaft auf 18:14 absetzen konnte. Diesen Vier-Tore-Vorsprung brachte das Fuhr-Team trotz zahlreicher Fehler über die Zeit. Dass der Sieg verdient war, erkannte auch Gäste-Trainerin Heike Ahlgrimm an. »Uns ist am Ende die Kraft ausgegangen. Wir haben es Blomberg sehr schwer gemacht, aber aufgrund unserer Fehler resultierten einfache Gegentore, die uns schließlich das Genick gebrochen haben«, sagte die ehemalige Blombergerin nach Spielschluss.

HSG-Tore gegen Bensheim/Auerbach: Kira Schnack (4), Laura Rüffieu (2), Franziska Müller (5), Kathrin Pichlmeier (1), Celine Michielsen (5), Alicia Stolle (4), Silje Brøns Petersen (11/7).