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HSG ist zum Saisonabschluss das Zünglein an der Waage

Es ist noch nicht allzu lange her, da war es alles andere als abwegig, dass die Paarung zwischen der HSG Blomberg-Lippe und dem TV Nellingen (Samstag, 18 Uhr) als Abstiegsendspiel deklariert werden könnte. Der TVN leistete den Lipperinnen bei ihrem unfreiwilligen Aufenthalt im Tabellenkeller Gesellschaft, steckt aber im Gegensatz zur HSG, die vor drei Wochen den Klassenerhalt perfekt machte, immer noch tief unten drin. Das Problem für das Team von Trainer Pascal Morgant: Der kommende Spieltag ist der letzte und wenn die „Hornets“ in der Halle an der Ulmenallee nicht punkten, beenden sie die Saison auf einem Abstiegsplatz.

In diese Situation brachten sich die Nellingerinnen in der vergangenen Woche, als sie gegen die damals einen Punkt schlechter platzierte Neckarsulmer Sportunion mit 20:21 unterlagen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die „Hornets“ müssen in Blomberg punkten und werden voll auf Sieg spielen. Derartige Probleme gibt es an der Ulmenallee glücklicherweise nicht mehr, nichtsdestotrotz will sich das Team von Trainer André Fuhr bei seinem treuen Publikum mit einer ansprechenden Leistung für die Unterstützung in dieser nicht immer einfachen Saison bedanken. Und ganz nebenbei noch die magische Marke von 20 Punkten knacken. „Wir sind heilfroh, dass es nicht zu einem Endspiel gegen Nellingen kommt“, sagt Fuhr, dessen Mannschaft befreit aufspielen kann. In Nellingen war das jedenfalls nicht der Fall, trotzdem zeigten Fuhrs Schützlinge eine bärenstarke Leistung und überrannten die „Hornets“ regelrecht. Am Ende holte die HSG mit einem 35:27 ihre Saisonpunkte fünf und sechs – ein Ergebnis, über das sich morgen auch niemand beschweren würde.