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Vor Duell mit Bad Wildungen: Beide Teams ohne Druck

Was hatten die HSG Blomberg-Lippe und die Bad Wildungen Vipers nach dem vergangenen Wochenende gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, denn während sich die Lipperinnen ein 27:37 beim inzwischen frisch gebackenen deutschen Meister SG BBM Bietigheim (an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch nach Bietigheim) abholten, landeten die „Vipers“ einen überzeugenden 42:34-Heimsieg gegen die Neckarsulmer Sportunion. Und genau der sorgte dafür, dass sowohl im Lipperland als auch in Nordhessen mit einem guten Gefühl in die kommende Woche gegangen werden konnte: Für beide Teams stand nach dem vergangenen Wochenende fest, dass sie auch in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse vertreten sein werden.

Und so geht es am Sonntag, wenn beide Teams um 16 Uhr in der Sporthalle an der Ulmenallee aufeinander treffen, wohl primär darum, die tabellarische Situation noch ein wenig angenehmer zu gestalten: Bad Wildungen liegt einen Punkt hinter dem Team von André Fuhr, das seinerseits mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Göppingen in Metzingen auf Platz neun schielen könnte. Dass das ein schwieriges Unterfangen ist, zeigt das denkbar knappe 23:22, das Blomberg im Hinspiel Anfang Januar erringen konnte. Seinerzeit war das erst der zweite Saisonsieg für Fuhrs Mannschaft, die damals mit dem Rücken zur Wand stand, und gleichzeitig der Auftakt in ein sportlich bislang äußerst zufriedenstellendes Jahr 2017. Das würde von einem Heimsieg am Sonntag bestätigt werden – man darf sich auf jeden Fall auf ein munteres Spielchen zwischen zwei Teams einstellen, die völlig befreit aufspielen können.