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28:20 – HSG legt den Schalter nach der Pause um

Die HSG Blomberg-Lippe hat sich mit einem 28:20 (12:10) beim SVG Celle ein komfortables Sieben-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge erspielt. Dabei war der Auftritt in Niedersachsen kein Kandidat für das Spiel der Saison, insbesondere die erste Halbzeit war sehr zerfahren. Das hatten sich die Blombergerinnen größtenteils selbst zuzuschreiben, denn trotz der besseren Spielanlage gelang es dem Team von Trainer André Fuhr nicht, diese Überlegenheit in einen komfortablen Vorsprung umzumünzen. Weil viele freie Chancen ungenutzt blieben, schlich sich eine gewisse Unsicherheit ins HSG-Spiel ein, die Mitte der ersten Hälfte zur Celler Führung führte (8:6, 21‘). Vor der Pause berappelten sich die Lipperinnen dann aber, nutzten ihre Chancen und setzten sich bis zur Pause mit 12:10 ein wenig ab. Der erste Durchgang hatte gezeigt, dass den Gastgeberinnen mit Tempospiel und schnellem Ballvortrag im aufgebauten Angriff durchaus beizukommen war.

Das zeigten Fuhrs Schützlinge dann nämlich in der zweiten Halbzeit: Die Abwehr stand, es ging schnell nach vorne und folgerichtig waren es nach Alicia Stolles Treffer zum 19:14 (41‘) das erste Mal fünf Tore Vorsprung für die Gäste. Mit dieser Sicherheit im Rücken spielte die HSG befreit auf und setzte sich weiter ab – spätestens nach Hubers Gegenstoßtor zum 25:18 (54‘) war klar, dass die bessere Mannschaft die zwei Punkte verdientermaßen mit nach Hause in die Nelkenstadt nehmen sollte.

HSG: Monz, Veith – da Silva, Rüffieux (2), Klaunig (5), Müller (3), Pichlmeier (1), Gera, Großheim, Petersen, Mitrović (2), Stolle (4), Huber (2), Rodrigues, Cardoso (6), Brøns Petersen (3/3).