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HSG verpflichtet Samara da Silva Vieira

Samara da Silva Vieira läuft künftig im HSG-Trikot auf. © brink-medien
Samara da Silva Vieira läuft künftig im HSG-Trikot auf. © brink-medien

Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe treibt die Personalplanungen weiter voran. Rechtzeitig vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund hat der Verein die Brasilianerin Samara da Silva Vieira unter Vertrag genommen.

Die Rückraumspielerin ist 24 Jahre alt, 1,84 Meter groß und hat zuletzt für FAB/Vasco da Gama gespielt. »Wir sind froh, dass wir mit Samara eine Verstärkung gefunden haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass sie uns mit ihren Qualitäten in Angriff und Abwehr weiterhilft«, freut sich HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch.

Samara da Silva Vieira ist neben Adriana Cardoso de Castro die zweite Brasilianerin im Team von Trainer André Fuhr und verfügt wie ihre Landsfrau über viel Erfahrung im europäischen Handball. Im Alter von 16 Jahren hat die Rechtshänderin ihre südamerikanische Heimat verlassen, um in die spanische Liga zu Cleba Leon zu wechseln.

Fünf Jahre spielte sie dort, ehe 2012 der Wechsel nach Italien zu Sassari Citta die Candelieri folgte. Anschließend ging es für ein Jahr zurück in die brasilianische Heimat, wo sie mit Vasco da Gama Dritter in der Meisterschaft und Vizepokal-Gewinner wurde.

Bei der HSG Blomberg-Lippe besitzt Samara da Silva Vieira einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Serie mit einer Option für eine weitere Spielzeit. Das Blomberger Publikum wird den Neuzugang erstmalig beim Heimspiel gegen Bad Wildungen am 14. Februar zu Gesicht bekommen.

»Samara verfügt trotz ihres jungen Alters über bereits viel Erfahrung. Sie soll uns mit ihrer körperlichen Präsenz neue Stabilität und Möglichkeiten verschaffen. In der Abwehr steht sie im Zentrum, im Angriff verfügt sie über Allroundfähigkeiten und kann sicher für überraschende Momente sorgen. Da sie bereits seit vier Wochen bei uns im Training ist, glauben wir fest daran, dass sie auch charakterlich zu uns passt und uns verstärkt«, sagt Trainer André Fuhr.
Text: brink-medien